| Projektübersicht |
Galerie
|
Objektive und Zubehör |


Die verbleibenden Tage bis zum Abschied wurden durch den Besuch von Freunden und Bekannten genutzt. Unmöglich, sich in dieser kurzen Zeit noch mit allen zu treffen. Lieber etwas Entspannung im Park oder beim Shopping finden, bis der Alltag einen wieder einholt. Die Spuren britischer Kolonialherrschaft sind auch nach über 10 Jahren noch sichbar. Der Linksverkehr fordert von Fremden die notwendige Aufmerksamkeit aufgrund des sehr dichten Verkehrs. Entsprechende Hinweise sind überall auf den Straßen zu finden. Zum Ende dieser Serie sollen noch einige wenige nächtliche Impressionen die Vorfreude auf den nächsten Besuch bilden.
So leer sind MTR Stationen höchstens am frühen Morgen und außerhalb des Zentrums. Die Sauberkeit der Einwohner Hong Kongs ist immer wieder beeindruckend und deren Disziplin ebenso: man beachte die Anweisungen am Boden zum Ein- und Aussteigen. Durch das weisse MTR Zeichen auf rotem Hintergrund sind die Stationen überall in der Stadt gut zu finden. Viele Zugänge sind nicht ebenerdig erbaut, sondern leicht erhöht. Dies verhindert das unkontrollierte Eindringen von Regenwasser, was insbesondere in den Sommermonaten während der monsunartigen Niederschläge vorherrscht. Die Skyline von Hongkong ist neben den historischen Gebäuden auch für ihre einzigartigen Hochhauskomplexe bekannt. Ein Objekt der Moderne und Symbol der Metropole ist das International Finance Center. Die vorgelagerte MTR Station befördert Geschäftsreisende vom Airport direkt in das Finanzzentrum der Stadt. Wer nur privat zu Besuch ist, kann sich in den zahlreichen "Touristenvierteln" amüsieren. Hier spricht ein Großteil der Einheimischen auch Englisch. Das wirkliche Hong Kong sieht man hier jedoch nicht, sondern muß sich abseits einer Nathan Road und anderer Besuchermagnete in das Straßenleben stürzen. Allerdings sollte man mit seinem Kantonesisch sattelfest sein. Manchmal hilft auch dies nicht weiter, wenn Wanderarbeiter aus den südchinesischen Provinzen mit einem reden möchten und deren Mandarin-Akzent selbst für die Einwohner von Hong Kong kaum zu verstehen ist.
Zum Schluß sollte man sich eine Fahrt in einer der historischen Streetcars nicht nehmen lassen. Für große Amerikaner oder Europäer sind die Platzverhältnisse ähnlich der einer Konservendose. Und nicht vergessen: Einstieg hinten und Ausstieg mit Bezahlung des Fahrgelds (ca. 2 HKD) vorn. Viel Spaß beim Erkunden der Stadt auf eigene Faust und bis zur nächsten Serie mit neuen Bildern aus der ehemaligen Kolonialstadt am Pazifik...
| Reiseabschnitte: |
|---|
|
| © 2005-2008 Torsten Mann, Pfingstbrunnenstr. 10, 65760 Eschborn. | Letzte Aktualisierung: 19. April 2008 |