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Teil 1: Koh Samui (Thailand)

Ungefähr drei Flugstunden von Hong Kong entfernt befindet sich südöstlich von Thailand die vorgelagerte Insel Koh Samui. Dabei lohnt es sich durchaus, die Reise vor Ort in Hong Kong zu buchen: einerseits werden Direktflüge von Thai Airways ohne Zwischenstop in Bangkog angeboten. Desweiteren sind die Paketpreise - meist drei bis fünf Tage - sehr günstig. Obwohl der im Nordosten der Insel gelegene Flughafen relativ unbedeutend und klein ist, möchte man bei Ankunft doch ein digitales Bild von jedem Besucher haben - dieses dient natürlich nur der Sicherheit aller. Der Thai Baht stellt die lokale Landeswährung dar und entspricht ungefähr 22 Hong Kong Cent oder 2 Eurocent. Zum Wechseln gibt es auf der Insel zwar genügend Banken und Wechselstuben. Jedoch war keine im Stande, eine 500HKD-Banknote wechseln - unverständlich.

Auf Koh Samui führt eine einzige Hauptstrasse fast um die gesamte Insel. Diese ist erst dem Fortschritt der vergangenen Jahre zu verdanken. In den 70er und 80er Jahren gab es noch keine befestigten Wege. Auffällig sind die vielen chaotisch verlaufenden elektrischen Leitungen und gelegentlich offenden Verteilerkästen - nicht gänzlich ungefährlich. Bereits etwas abseits der "Touristenmeile" von Chaweng Beach kann man eine nahezu unberührte Natur erleben.

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Vielerorts werden als Safari bezeichnete Tagestouren per Jeep angeboten. Eine führt beispielsweise in die Mitte der Insel, welche sehr von Wäldern geprägt ist und die hier vorherrschenden unbefestigten Wege nur für Geländewagen zu empfehlen sind. Das erste Bild zeigt aus Holz geschnitzte Buddhafiguren, die einen sehr besonderen Ort inmitten der Wildnis zu bewachen scheinen. Weiterhin wachsen in unmittelbarer Nähe auf großen Plantagen Gummibäume, die zur Gewinnung von Kautschuk regelmäßig 'zur Ader gelassen werden'. Der klebrige Saft wird wie ein Pizzateig ausgerollt und zum Trocknen an der Luft aufgehangen. Anschließend sorgt eine Kurbelpresse mit dem notwendigen Druck für eine möglichst große Oberfläche des Kautschuks.

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Der goldene Buddha. Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung...Der goldene Buddha

Der goldene Buddha
Der goldene Buddha

Verhältnismäßig viele Tempelanlagen prägen das lokale Bild der Insel. Diese sind teils schlicht, teils prächtig geschmückt. Zumeist abseits aller Touristenzentren befindlich, laden sie zum bedächtigen Verweilen ein. Eine mehr oder weniger lange Treppe führt hinauf zum erhöht gelegenen Haupttempel, welcher stets barfüßig betreten werden muss. Hieran hält sich jeder - egal welchen Glaubens und Schuhgröße. In den Tempeln selbst entdeckt man aber auch Seltsames, wie die mumifizierten Überreste eines Mönches, dessen Haut wie Pergamentpapier die Knochen bedeckt.
Die Lanschaften auf Koh Samui sind eine Reise Wert und lassen die Alltagssorgen schnell verfliegen. Mit unterschiedlichen Aktivitäten - vom Schnorcheln, Tauchen, Jet-Ski oder auch einer ausgedehnten Bootstour, soll dem Touristen der Aufenthalts kurzweilig gestaltet werden. Vor einem Strandbesuch sei jedoch gewarnt: die sehr intensiven UV-Strahlung sorgt selbst mit Sonnenschutzchreme während eines Nachmittagsbesuches am Strand zu Verbrennungen der Haut - selbst im November. Den Tag ausklingen lassen kann man mit einer überall angebotenen Thaimassage - und das sogar direkt am Strand.

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Zimmer im Thai Style. Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung...Zimmer im Thai Style

Zimmer im Thai Style - Kanda Buri Resort, Koh Samui.
Zimmer im Thai Style

Um den Tag ausklingen zu lassen, bietet sich ein Besuch der zahlreichen Restaurants an. Neben der für die Region typisch thailändischen Küche gibt es auch für Freunde des indischen, spanischen, italienischen oder auch des deutschen Essens ausreichend Möglichkeiten. Allgemein sind die Preise für die eher strukturschwache Gegend nicht besonders günstig und stehen denen westlicher Länder kaum nach. Besucht man hingegen die kleinen Restaurants abseits der Touristengegenden, so genießt man günstige und sehr schmackhaft zubereitete Gerichte. Ebenso ein Tip sind die Straßenverkäufer, welche in ihren rollenden Küchen unter anderem Crepé-ähnliche Pfannkuchen mit verschiedenen Füllungen anbieten - ein Muß! Mit gut gefülltem Bauch lässt es sich enspannt am Strand entlang spazieren. Viele Hotels warten mit einer wunderschönen Beleuchtung ihrer Außenanlagen auf und schaffen so ein sehr angenehmes, einladendes Ambiente. Insbesondere im Norden von Chaweng finden sich eher ruhiger gelegene Hotels ohne zu weit vom Partyzentrum entfernt zu sein. Die insgesamt fünf Nächte im Kanda Buri Resort waren daher sehr erholsam. Die Zimmer sind sehr geräumig und das für Thailand typische rötliche Hartholzparkett gab dem Raum eine ganz besondere Note. Für einige mag es überraschend sein, dass das Bad nur durch einen halbtransparenten Vorhang vom Wohnzimmer abgetrennt war - Gewohnheitssache. Persönlich kann ich dieses Hotel nicht nur wegen seines ausgezeichneten, umfangreichen Frühstücksbüffets sondern ebenso dem stets freundlichen sowie hilfsbereiten Personals sehr empfehlen.

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Reiseabschnitte:
  • Einführung
  • Koh Samui, Thailand
  • Hong Kong
  • Guangzhou, South China
  • Die letzten Tage...
© 2005-2009 Torsten Mann, Pfingstbrunnenstr. 10, 65760 Eschborn. Letzte Aktualisierung:  18. Januar 2009