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Montag, 4. September 2006: das sonore aber doch wahrnehmbare Surren der Air Condition im Hotel (La Hacienda) bescherte einem leider nicht den wohlgenehmen Schlaf, den man sich erhofft. Vielleicht lag es auch einfach daran, das der "Westtower" des Hotels noch nicht auf einem zeitgemäßen Niveau war, wie beispielsweise der "Main Tower", sondern noch die leichte Patina der späten 80er und frühen 90er Jahre besaß. Wie auch immer. Mittlerweile war es morgens, halb 10 in Los Angeles. Kristin, von Lufthansa Cargo L.A, ihr Nachfolger Conrad sowie zwei weitere Freundinnen von Ihr, welche zufällig zu dieser Zeit L.A. bereisten, warteten bereits gegenüber des Hotels bei Starbucks, um sich die erste Energie für den (langen) Tag zu holen. Geplant ist eine Sightseeing-Tour "L.A. in nur einem Tag".


Ohne Zweifel kann man mit diesem Programm kaum alle wichtigen und sehenswerten Lokalitäten dieser Stadt besuchen, doch unserer Reiseführer (Kristin) hatte die Tage zuvor eine Route geplant, welche zum einen mit dem Auto und ohne unnötige Umwege zu schaffen ist und die bedeutensten Plätze dieser Stadt berücksichtig. Einige haben sich vielleicht bereits gefragt: fünf Leute in einem Auto - ist das denn noch komfortabel. Die klare Antwort hierrauf: Ja. Die Bein- und Seitenfreiheit im Fond des Chevrolet Malibu V6 (Midsize Car) war ohne Übertreibung mehr als ausreichend, sodaß 3 erwachsene Personen bequem Platz finden.
Die folgenden Bilder entstanden zu Beginn der Tour. Diese moderne Form einer Kirche ist scheinbar nicht nur für die Gläubigen selbst sowie die vielen Besucher interessant, sondern scheinbar auch für einen Bericht in den regionalen Medien Wert.
Weiter geht's mit ein paar wenigen Eindrücken von den verschiedenen Fassaden und Facetten dieser Stadt. Oft fällt in die "Straßenschluchten" nur zu bestimmten Tageszeiten ausreichend Licht. Dennoch ist man man von den vielen und ewig dunklen Straßen, wie sie New York bietet, glücklicherweise nicht betroffen.
Am frühen Nachmittag sind wir an wohl einem der bekanntesten und berühmtesten Plätze angelangt: man erkennt sofort, daß der Hollywood Blvd gezielt auf die vielen Besucher der Stadt am Pazifik ausgerichtet ist. Neben skurilen Gestalten findet man sich plötzlich auch auf dem Platz wieder, wo einmal im Jahr die Oscar-Verleihung stattfindet.
Fährt man in die von Bergen geprägte Gegend um Bel Air hinein, so bekommt man einen wundervollen Überblick darüber, wie groß und zerklüftet Los Angeles eigentlich ist. In Bel Air wohnen all jene Personen, die einen exklusiveren Lebensstil führen und sich dies auch Einiges kosten lassen. Von den Anwesen bekommt man außer gut gepfelgten hohen Hecken und breiten Einfahrtstoren nichts zusehen. Man möchte eben unter sich bleiben.
Die U.C.L.A. war am Montag kaum bevölkert, da auch die Studenten den sonnigen Labor Day als Feiertag nutzten und sich um andere Sachen als Quadratwurzeln oder neoklassizistische Kunstepochen kümmerten. Neben zahlreichen neuen Gebäuden legt man ebenso viel Wert auf die Erhaltung historischer Gebäude als Zeichen der Zeit.
Um den Tag zu beenden gibt es wohl keine schönere Möglichkeit, als am Strand durch die
Passage mit all den kleinen Geschäften und Strassenkünstlern zu flanieren und die
Abendsonne zu geniessen. So glaubte die Person in den ersten zwei Bildern wohl fest daran,
die Reinkarnation von Jimmy Hendrix zu sein - sein elektronsiches Gitarrenzupfen aus dem
Synthesizer war eher zum davonlaufen...
By the way: wer darauf hofft, sich in einigen der Geschäfte
als Souvenir ein California License Plate zu erkaufen, wird enttäuscht werden.
Denn diese sind besonders gefragt und gleich nach Verfügbarkeit bereits wieder vergriffen.
Weiter gehts: Malibu Beach und das nördliche Umland von L.A. (...)
| Die einzelnen Abschnitte der Reise: |
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| © 2005, 2006 Torsten Mann, 200 Brannan St, San Francisco, CA 94107. | Letzte Aktualisierung: 16 September 2006 |