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Summer in San Francisco, CA 94112: Week 1

Eine Unterkunft muß her

Home - Sweet Home. Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung...Home - Sweet Home.

Home - Sweet Home: meine Residenz.
Home - Sweet Home.

Alle Annehmlichkeiten der Zoll- und Paßkontrolle erfolgreich abgeschlossen hieß es nun, Sabry (meinen zukünftigen Boss) zu treffen. Dank Mobiltelefon war dies aber kein größeres Problem. Nach einem herzlichen Willkommen ging es gleich in's für die ersten 2 Tage gebuchte Crown Plaza Hotel in Burlingame (in Flughafennähe) Das Zimmer kostete für die 2 Nächte ca $118.00 (inkl. Tax aber exkl. Trinkgeld) und war für europäische Verhältnisse sehr gut und großzügig ausgestattet (Kingsize Bed, A/C, Wireless Internet, Badewanne ["tub"]...) So konnte ich noch abends auf craigslist.com, dem "Schwarzen Brett" für S.F. und Bayarea schlechthin, nach weiteren Dauerunterkünften Ausschau halten. Nach einigen Besichtigungen war auch ein passendes Zimmer gefunden. Gar nicht so einfach, denn was sich im Internet noch nach Palast anhört, entpuppt sich beim Lokaltermin als Mietskaserne mit Studenten, die Putzlappen oder Glitzischwamm schon lange nicht mehr gesehen hatten. Meine Unterkunft für die nächsten 6 Monate hatte ich dann doch noch gefunden: Ocean Ave/Balboa Park. Ein sehr sauberes Ambiente mit einem grundmöblierten Zimmer, Walk-In Closet, WiFi Internet, walking distance to BART und nicht allzu nervende Nachbarn. Ähnlich wie in Deutschland kommen zur Miete ("Rent") noch die Nebenkosten ("shared utilities" bzw. "PG&E". Anders als in Deutschland handelt es sich bei den meisten Angeboten als solche für Sofortbezug ("instant/quick move-in") und die Mietdauer ("terms") wird oft monatlich ("Month to Month) ausgeschreiben. Damit war der Einzug vollbracht und ich konnte mich so langsam etwas akklimatisieren.

THEMA: Kulinarisches & More

Große Tüte, aber nix dahinter. Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung...Große Tüte, aber nix dahinter.

Große Tüte, aber nix dahinter: nur zur Hälfte gefüllt!
Große Tüte, aber nix dahinter.

Um es gleich vorwegzunehmen: hier begegnet man genauso vielen/wenigen dicken/dünnen Menschen, wie anderorts. Dennoch gibt es teils deutliche Unterschiede zu europäischen Gewohnheiten. Damit die überdimensionalen Kühlschränke ("Refridgerator") mit ihren Frostfächern ("Freezer") auch stehts gut gefüllt sind, verlocken Supermarktkennen wie SAFEWAY (ClubCard ist zwingend zu empfehlen!) ihre Kunden zum Kauf von mehrern Packungen Pizzen (4/$6.00) oder man bekommt zwei Tetrapacks Getränke zum Preis von einem ("Buy one, get one free"). Dabei gibt es bei allem Flüssigen meist nur zwei Dimensionen: 1/2 Gallone (ca. 1,89l) oder 1 Gallone (ca. 3,78l). Was man in Deutschland nur im Metro in großen Gebinden bekommt, gibt's hier gleich um die Ecke. "Bigger is Better" gilt auch hier, aber man wird auch kräftig getäuscht: so ist die abgebildete Tüte "Lay's" zwar 40 cm hoch, aber nur zur Hälfte gefüllt (283,5g).
Lebensmittelpreise sollte man ebenfalls sehr genau vergleichen, da es extreme Preisunterschiede im Regal gibt und das Prinzip "Bückware" hier einem nicht weiterhilft. Besonders an der Preisspirale wird beim Fleisch geschraubt und dunkles Brot sucht man entweder vergeblich oder bekommt es ebenfalls nur zu gepfefferten Preisen. Gepfeffert darf man ruhig wörtlich nehmen, denn dieser und andere Gewürze schmälern auch im Zeitraffer den Geldbeutel. Im übrigen sind alle ausgezeichneten Preise NETTO-Preise, auf die noch die örtliche Steuer (zwischen 6.0%-8.5%) aufgeschlagen wird. Nachfolgend ist ein kleiner Priceindex gelistet, welcher einen kleinen Einblick geben soll:

Have it your way. Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung...Have it your way.

"Have it your way."
"Have it your way."

Groceries (Lebensmittel):

Lunch, Meals and Food Courts (Netto Prices):

Hygieneartikel wie Duschgel oder Shampoo gibt es ab $6.00 aufwärts. "Gillette Mach3 Turbo" Rasierklingen kosten im Viererpack ca. $13.50.
Die Angebote von Burgerking sind in Ordnung, wobei man als "Airport Staff" noch 10% Discount bekomme. Der Erdbeermilchshake ist aber zu teuer und schmeckt auch nicht besonders. Senf, Ketshup, Majo, Salz, Pfeffer u.s.w. darf man sich soviel nehmen, wie man braucht. Falls nicht anders ausgewiesen, kann man sich generell so oft Getränke nachfüllen (lassen), wie man möchte. I.d.R. wird man bei den Mengen an Essen richtig satt und muß es sich sogar zum Mitnehmen einpacken lassen ("Doggy-Bag").

Gallery 2: Around Ocean Ave. and North S.F.

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Die zweite Woche in San Francisco: Hier geht's weiter...

© 2005, 2006 Torsten Mann, Pfingstbrunnenstr. 10, 65760 Eschborn. Letzte Aktualisierung: 15. Juli 2006