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Summer in San Francisco, CA 94112: Week 5 to 7

"Move-out 'n move-in"

Bars 'n Clubs. Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung...Bars 'n Clubs.

"Bars 'n Clubs of SanFran."
"Bars 'n Clubs of SanFran."

Nach dem Auszugs meiner Mitbewohnerin Aerin, brauchte ein neuer Mitbewohner nicht lange auf sich warten: William. Ursprünglich aus Kansas hat es ihn nun nach SanFran verschlagen. Es gibt Zeiten, da bemerkt man ihn kaum. Dann ist er wieder wie aufgedreht. "I'm an Artist", wie er manchmal über sich erzählt und es kommt einem tatsächlich so vor, als stände man auf einer Bühne oder ist in einer Fernsehshow - alles in allem aber sehr lustig. Es ist wohl aber die amerikanisch-kalifornische Leichtigkeit, die diese Leute charakterisiert: "laid-back, down to earth and drama-free". Für deutsche Verhältnisse vielleicht ein bisschen schräg oder auch verrückt, aber für San Francisco ein Beispiel der unterschiedlichen Gesichter und der Offenheit dieser Stadt.
Aus L.A. ereilte mich noch ein überraschender Besuch. 4 Kolleginnen/Kollegen (ebenfalls Praktikanten) verschlug es "hinauf" in die Stadt, in welcher wohl 80% aller Amerikaner gern leben möchten. Während dieses leider sehr kurzen Tagesaufenthalts trafen wir uns abends am Union Square und probierten zum Dinner die örtliche indische Küche aus. Anschließend ging es zum Tagesausklang noch in eine der vielen kleineren aber oft sehr stilvoll eingerichteten Bars.

THEMA: San Francisco International.

Ungefähr 12 Meilen (~22 km) südlich vom Stadtzentrum befindet sich der auf der Halbinsel gelegene Internationale Flughafen von San Francisco, kurz SFO genannt. Mit ca. 30 Mio Pax / Jahr zählt er zu den fünftgrößten Flughäfen der Vereinigten Staaten und ist gleichzeitig Mittelpunkt für nationale Flüge in Nordkalifornien als auch internationale Flüge. An- und Abflugbereich sind getrennt und befinden sich auf unterschiedlichen Ebenen. Vom Flughafen aus gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Stadt zu erreichen. Neben Taxis und (Shuttle-)Bussen besteht auch die Möglichkeit, mit der BART (Bay Area Rapid Transit) in ca 20 Minuten im Stadtzentrum von San Francisco zu sein. Der Preis beträgt ca. $5.00. Auf dem Flughafengelände selbst erreich man die 5 kreisförmig angeordneten Terminals entweder über Walkways per Fuß oder man nutzt den "Airtrain" - ein voll-automatischer People-Mover der zusätzlich auch eine Verbindung zu den Rental Car Centers (Sitz vieler Autovermiet-Firmen) herstellt. Während die "Airtrain Red Line" permanent in einer Schleife die einzelnen Terminals (Int'l Terminal A und G, Term.1-3) sowie die Parkhäuser (Garage G + A) bedient, steuert die "Blue Line" zusätzlich das eher am Rand des Flughafengeländes befindliche Rental Car Center an. Hier sind alle größeren Autovermietungen (Alamos, Hertz, Dollar, Budget, ... ) präsent. Über zusätzliche Shuttelbusse können kleinere Mietwagenfirmen (welche sich trotz genügend freier Fläche im Center außerhalb dessen niedergelassen haben) sowie der Langzeitparkplatz (Long Term Parking) erreicht werden.

San Francisco Int'l, Garage A (right). Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung...San Francisco Int'l, Garage A (right).

"San Francisco Int'l, Garage A (right)."
"San Francisco Int'l, Garage A (right)."

Die Orientierung, sowohl außerhalb als auch innerhalb des Flughafens, ist durch die gute Beschilderung als gut bis sehr gut zu bezeichnen. Einzig in den Tiefgaragen, welche oftmals als Verbindungsweg zw. Terminal und "Airtrain" genutzt werden müssen, gibt es manchmal Hinweis-Defizite und man kommt sich als Passagier etwas hilflos vor.
In jedem Terminal (außer dem in Renovierung befindlichen Terminal 2) stehen an mehreren Info-Countern kompetentes und vor allem sehr nettes Personal dem Besucher bei Fragen und Problemen sehr gern zur Verfügung. Weiterhin liegen hier (meist) auch kostenlose Stadtpläne für den Citybereich aus. Hat man sich als Transportmittel für die BART (Metro) entschieden, kann man nach dem Lösen der Tickets an den mehrfach aber zur Rushhour nicht immer ausreichend vorhandenen "Automativ Vendor Machines" und dem Passieren der "Faregates" sehr schnell, bequem und relativ günstig den Weg zur City antreten. Hat man eines der Hotels rund um den Union Square gebucht, fährt man am besten bis "Powel Street".

Mit vollem Magen vereist es sich nicht gut. Daher gibt es hier in jedem Terminal die sog. Food Courts, welche Restaurants mit den unterschiedlichsten Angeboten haben: von mexikanisch über chinesisch, thai bis hin zu italienisch. Natürlich sind auch größere Ketten wie "Burger King", "Subway" (Sandwiches, beides in Terminal 3) oder "Burger Joint" (Int'l Terminal A) vorhanden.
Finanziell kann man sich an den ATMs (Geldautomaten) von beispielsweise "Bank of America" bedienen. EC-Karten funktionieren ebenso problemlos wie Kreditkarten mit PIN. Allerdings gibt es widersinnigerweise unterschiedliche Gebühren. Mal bezahlt man bei Bank of Amerika $2.00 an Gebühr, an einem anderen Automaten wiederum nur $1.50.
Wie auch vielerorts San Francisco selbst ist der gesamte Airport behindertengerecht ausgebaut. Alle Bereiche sind mittels Aufzügen ("Escalators") zu erreichen. Sowohl der Airtrain als auch die BART-Züge besitzen breite Türen mit niveaufreiem Zugang und extra reservierten Sitzen und Stellplätzen für Rollstuhlfahrer.

Gallery 5: In-n-Out San Francisco Int'l Airport.

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© 2005, 2006 Torsten Mann, Pfingstbrunnenstr. 10, 65760 Eschborn. Letzte Aktualisierung: 09. Juli 2006