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Wer in und um San Fran unterwegs ist, wird sie sicherlich schon gesehen haben.
Die Insel. Der Mythos. Der unübersehbare Fleck vor den Toren der Stadt.
Die Rede ist natürlich vom wohl berühmtesten aber auch berüchtigsten Gefängnis
der USA oder sogar der Welt: Alcatraz.
Es ist eine der bekanntesten Attraktionen der Golden Gate National Recreation Area.
Viele sind während der Flucht von dieser Insel, von der es angeblich kein Entkommen gibt, gescheitert.
War es nicht das relativ kalte Wasser, so sorgten die Strömungen unter Wasser oder die
Wächter von ihren Türmen aus dafür,
dass das Festland in unerreichbarer Ferne blieb.
Heute kann man die bequemen Shuttle-Fährverbindungen zwischen Pier 42 und Alcatraz nutzen, um
trockenen Fußes die einstige Haftanstalt zu erkunden.
Die Karten sollte man aufgrund der großen Nachfrage im Vorraus am Ticket Counter oder
online (z.B. über AlcatrazTrips ) buchen.
Gerade die "Sunset Tours" sind oft bereits einen Monat im Vorraus ausgebucht.
Die Ticketpreise bewegen sich zwischen $16.50 und $33.50 - je nach Tour und Tag.
Nach der Überfahrt geht's über die Landungsbrücke auf die Insel. Im An-/Abfahrtbereich
können natürlich die üblichen, aber auch manchmal originellen Mitbringsel
(auch Souvenire genannt) käuflich erworben werden.


Auf Alcatraz kann man sich innerhalb der für Touristen ausgewiesenen
Routen frei bewegen. Wir, das sind 2 Kolleginnen aus L.A. sowie meine Wenigkeit,
waren bereits Mittags gg. 11:15 mit der Fähre übergesetzt, um mehreren
verschiedenen Führungen sowie Erlebniserzählungen beiwohnen zu können.
So führt beispielsweise die Audiotour durch den Hauptgefängnistrakt.
Als Besucher bekommt man per Kopfhörer alle interessanten Fakten und weiters
Wissenswertes über den gesamten Teil dieses Gebäudes sowie den jeweiligen
einzelnen Bereichen (Dining Room,...) vermittelt. Die Berichte stammen u.a. von ursprünglichen
Gefängnisinsassen. Die ganze Atmosphäre wird hierbei sehr authentisch und
realistisch vermittelt.
Einzelne Events, wie die Geschichte über "Scar Face" Al Capone
entnimmt man dem ausliegenden Programmlisten. Außerhalb der offiziellen
Führungen und Veranstaltungen kann man auf eigene Faust den Rest der
Insel erkunden, wobei leider nur ein kleiner Teil öffentlich zugänglich ist.
Schade.
Von der Insel selbst hat man bei schönem Wetter einen sehr beeidruckenden Umblick
auf das Nachbarfestland (u.a. Oakland aber auch San Francisco selbst).
Und wie am Mehr üblich sind die Seevögel ein ständiger Begleiter. Manchmal
wird man de Eindruck nicht los, als wäre Alcatraz "ihre" Insel.
Schließlich setzten wir wieder gg. Nachmittag nach San Francisco über, um noch etwas durch die Touristenmeile um "Pier 39" zu bummeln (mehr Bilder an späterer Stelle). Nach einer anschließenden Crash-Sightseeing-Tour by car ("Sanfran in einer Stunde") liessen wir den Tag mit einem Aufstieg (OK, es war natürlich eine Auf-Fahrt) zu Twin Peaks mit einem wundervollen Blick über die Stadt bei Sonnenuntergang ausklingen.
| © 2005, 2006 Torsten Mann, Pfingstbrunnenstr. 10, 65760 Eschborn. | Letzte Aktualisierung: 09. Juli 2006 |